geil-ueppig (zu geil) [ von madfox180 am 2008-12-05 07:35:37 ] Zu meiner Schulzeit gab es noch das Oesterreichisch Woerterbuch in dem das Wort geil mit ueppig oder fette
Speisen bezeichnet wurden.
Mir selbst ist das Wort in diesem zusammenhang gelaeufig auch
wenn bei uns im der Stmk. gern gallig gesagt wird.
Wobei das leider falsch ist, gallig ist bitter!
Nachzulesen im Oesterreichischen Woerterbuch aus den 70ern
Lg. Madfox180 Nachgeahmt und verbessert: (zu Einjährig-Freiwilliger) [ von Koschutnig am 2008-12-04 23:31:31 ] Was heute so österreichisch ist, war eine preußische Erfindung, im Grunde schon während der Napoleonischen Kriege, formell 1867 beim Norddeutschen Bund, 1871 auf das Deutsche Reich übertragen: "Einjährig-Freiwillige"(§ 11 des Gesetzes betr. die Verpflichtung zum Kriegsdienst v.om 9. Nov. 1867): "Junge Leute von Bildung, die sich während ihrer Dienstzeit selbst bekleiden, ausrüsten und verpflegen ..., werden schon nach einjähriger Dienstzeit ...zur Reserve beurlaubt. Sie können...zu Offizierstellen der Reserve und Landwehr vorgeschlagen werden" Effizient, wie man dort ist, steigerte man später: Es gab dann auch Zweijährig-, Dreijährig-, Vierjährig-Freiwillige. Der Wegfall der allgemeinen Wehrpflicht in D 1919 bedeutete dort das Ende der Einrichtung der Einjährig-Freiwilligen. (Gr. Brockhaus Bd 5.(1930) s.z.B. auch http://www.figuren-modellbau.de/freiwillige.html
@ clavicula: Die Übersetzung hab ich geändert. @ Brezi (zu Mathés) [ von Koschutnig am 2008-12-04 22:32:38 ] Au weh, ist's wieder einmal passiert! Bis zum 'Måtsch' bin ich bei der Eintrag-Suche nicht vorgedrungen - das ist halt ein Problem bei Varianteneinträgen. Doch da du ja keinen mit Endsilbenbetonung hast, lass ich meinen einmal stehen, so sehr weh tut's, dass die bemitleidenswerten jungen Leute auch hier in Kärnten jetzt statt Mathès-Nachhilfe eine solche in Berlin-Synchron®-Mátte nehmen müssen. LG Tagwache (zu jojo in zivü) [ von clavicula am 2008-12-04 22:20:08 ] heißt das Lied von Ambros.
"jojo in zivü, do woar er ned vü.
doch beim militär, do is er wer, jo do is a hoid wer" Als ich vor 3 Jahrzehnten Hörsaal-Zaungast war, (zu Mathés) [ von Brezi am 2008-12-04 19:45:10 ] haben an der TU Wien die Salzburger und Kärntner durchgehend "Mathés" gesagt. Ich als Wiener habe das vorher nicht gekannt. 'Mathe' hielt ich wie du für deutschen Jargon, wurde aber von einem Oberösterreicher eines Besseren belehrt. Wie es z. B. die Steirer sagen, weiß ich bis heute nicht, da es an der TU Wien keine gibt (die gehen nach Graz). In Wien gibt es mehrere Wörter für das Unterrichtsfach Mathematik (vermutlich sowohl lokale und zeitl. Unterschiede). Siehe aber evtl. http://www.ostarrichi.org/wort-10234-at-MÃ¥tsch,+Mathes,+Matik.html Das weiß er, der Beurteiler! (zu Kees) [ von Koschutnig am 2008-12-04 18:28:39 ] Unter 'Keeswasser' steht, dass 'Kees'von althochdeutsch 'ches' kommt, was "Eis" geheißen hat. Heute bedeutet es "Gletscher" sowohl in Westösterreich als auch in Bayern, so steht's auch in allen möglichen Nachschlagewerken, sogar bei Retti, sagt Google. Dieses beurteilende Wesen aus dem Raum Amstetten jedoch urteilt: "Weg damit: Die Übersetzung ist falsch (und das weiß ich - sagt er / sie / es-) und /oder die Schreibung ist völlig unüblich bzw. falsch." Nun, die Schreibung kann's nicht sein, die ist üblich: Da ist das Ankogel Kees, das Lassacher Kees, das Odenwinkel Kees, das Krimmler Kees. Sogar d e r Montafoner Sure-Kees wird so geschrieben, das ist aber ein magerer Kas. Also muss (und das weiß er/sie/es, sagt er/sie/es) die Übersetzung falsch sein. Warum sagt er/sie/es nicht, wie sie richtig wär? @ Amstettner Kommentator (zu pfelzen) [ von Koschutnig am 2008-12-04 16:51:33 ] Der gewünschte Quellennachweis ( Ebner) steht schon da! Retti ist's nicht! Und was sollen überhaupt "die vorliegenden Daten", die du immer in deinen Bewertungen zitierst? Den Kommentar kannst du aber, wenn's dir peinlich sein sollte, löschen.
Es hätt' übrigens eine für uns beide weniger mühselige Art gegeben: Du hättetst mir eine PN schicken können, dann hätt' ich dich aufgeklärt @ Amstettner Kommentator (zu Kees) [ von Koschutnig am 2008-12-04 16:41:36 ] Der gewünschte Quellennachweis: Rechtschreibduden, Mannheim 1986, S 377 Hast du keinen? Retti hingegen hat offenbar einen DUDEN! Den Kommentar kannst du aber löschen, wenn's dir peinlich sein sollte, und das sollte es sein!
Es hätt' übrigens eine für uns beide weniger mühselige Art gegeben: Du hättest mir eine PN schicken können, dann hätt' ich dich aufgeklärt! Und übrigens, in deinem Schnüffeleifer hast du nicht bemerkt, dass den DUDEN bei 'Keeswasser' schon angegeben hatte. @ Amstettner Kommentator: (zu Keeswasser) [ von Koschutnig am 2008-12-04 16:33:04 ] Der gewünschte Quellennachweis: Rechtschreibduden, Mannheim 1986, S 377 Hast du keinen? Retti hat offenbar einen DUDEN! Unangenehm, nicht, dass auch ein Retti so durch den DUDEN gegangen ist. Denkst du, er allein kann das? Den Kommentar kannst du aber, wenn's dir jetzt peinlich sein sollte, löschen. Das geht.
Es hätt' übrigens eine für uns beide weniger mühselige Art gegeben: Du hättest mir eine PN schicken können, dann hätt' ich dich aufgeklärt! @Amstettner Kommentator (zu Kegelstatt) [ von Koschutnig am 2008-12-04 16:31:14 ]
Der gewünschte Quellennachweis: Rechtschreibduden, Mannheim 1986, S 377
Hast du keinen?
Retti hat offenbar einen!
Den Kommentar kannst du aber, wenn's dir peinlich sein sollte, löschen. Es hätt' übrigens eine für uns beide weniger mühselige Art gegeben: Du hättetst mir eine PN schicken können, dann hätt' ich dich aufgeklärt! @ Amstettner Kommentator (zu Übergenuss) [ von Koschutnig am 2008-12-04 16:25:22 ] Quelle: RS-DUDEN, Mannheim 1986, S 702:""österr. Amtsspr. für: Überzahlung". Unangenehm, nicht, dass Retti durch den DUDEN gegangen ist? Du denkst, er allein kann das? Wirst du so höflich sein, deinen unangenehmen Kommentar zu löschen? Amstettner Kommentator (zu Krauthäuptel) [ von Koschutnig am 2008-12-04 16:17:34 ] Der gewünschte Quellennachweis:
Rechtschreibduden, Mannheim 1986, S 405 für "Krauthäuptel - österr. für: Kraut-, Kohlkopf" Und stell dir vor, auf die Aussprache 'happel' bin ich doch tatsächlich selber gekommen. Dazu brauch ich keinen Retti. Nimmst du den Kommentar heraus? @ Amstettner Kommentator: (zu Mutant) [ von Koschutnig am 2008-12-04 16:01:35 ] Gewünschter Quellennachweis: Rechtschreibduden 19.Aufl. (1986), S 476: " Mutant svw. Mutante; österr. auch für: Jugendlicher im Stimmwechsel". Hat Retti seinen Einfall von dort? Es ist einem Beurteiler allerdings möglich, seinen Kommentar zu löschen oder zu ändern. Solltest du eigentlich. (zu Einjährig-Freiwilliger) [ von clavicula am 2008-12-04 14:48:46 ] Klar gibts die noch. Das ist die Standardausbildung für die Offizierslaufbahn. Nach diesem Jahr rüstet der Soldat entweder mit dem Dienstgrad Wachtmeister ab und kann die Laufbahn zum Offizier der Miliz einschlagen oder man entschließt sich dazu, Berufsoffizier zu werden und geht zur MilAk. Jedoch ist die Bezeichnung verlängerte Dienstzeit nicht ganz richtig, da man sich schon vor Dienstantritt dafür entscheiden muss und es mit einer normalen Verlängerung (Verpflichten lassen) nicht viel gemein hat. (zu alles in deutscher Hand) [ von clavicula am 2008-12-04 14:43:00 ] achso... Bin davon ausgegangen, dass dieser Ausdruck in Deutschland nicht üblich ist. Schon klar, dass es aus dieser Zeit kommt, aber ich dachte, dass dies "scherzhafterweise" in Österreich wieder aufgetaucht ist. |